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Nachrichten für Datenschutzbeauftragte
(15.04.2010) • Die Kosten einer Datenpanne haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. 132 Euro kostete im Jahr 2009 ein beeinträchtigter Datensatz im Durchschnitt. Das sind 20 Euro mehr als im Jahr 2008, fand eine repräsentative Studie des Ponemon-Instituts unter deutschen Unternehmen heraus. Der Hauptanteil davon geht auf Kundenabwanderung zurück. Nach jedem Vorfall verließen 4,2 Prozent der Kunden das Unternehmen, in einzelnen Branchen sogar 7,0 Prozent. Diese entgangenen Kundengeschäfte machen fast ein Drittel der Gesamtkosten einer Panne aus (32%), so die Studie. Weitere Kosten verursachen Untersuchungen (29%), Kommunikationskosten (17%), Beratungsdienste (8%), rechtliche Dienste (7%), Kundengewinnungskosten (6%) und ermäßigte oder kostenlose Dienste (1%). Als Hauptursachen von Datenpannen wurden ausgemacht: schädliche oder kriminelle Angriffe (55%), Fahrlässigkeit (32%), verlorene bzw. gestohlene Geräte (27%), Fehler von Dritten (27%) und Systemstörungen (14%). Untersucht wurden 22 Vorfälle aus insgesamt 12 Branchen. Bei jedem Vorfall waren zwischen 3.300 bis 63.100 Datensätze betroffen; die durchschnittlichen Gesamtkosten betrugen 2,58 Mio. Euro je Vorfall. Die Studie wurde im Auftrag des IT-Sicherheitsanbieters PGP durchgeführt. Weitere Infos: PGP
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