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Nachrichten für Datenschutzbeauftragte
(20.08.2009) • Die Supermarkt-Discounter Lidl muss erneut wegen Verstößen gegen den Datenschutz ein Bußgeld zahlen. 36.000 Euro fordert die nordrhein-westfälische Aufsichtsbehörde für den Datenschutz wegen Bespitzelung von Mitarbeitern. In mindestens vier Lidl-Filialen wurden, teilweise ohne Wissen der Mitarbeiter, Daten über Erkrankungen auf Formularen registriert. Dies ist jedoch nicht zulässig. Lidl akzeptiert nach eigenen Angaben das Bußgeld. Ausgelöst wurde das Verfahren durch einen Zufallsfund in Bochum. Dort wurden Papiere und Formulare mit Mitarbeiterdaten in einem Mülleimer einer Autowaschstraße gefunden und der Presse zugeleitet. Im Herbst 2008 war Lidl bereits zu einer Geldstrafe von 1,5 Millionen Euro verurteilt worden, weil das Unternehmen seine Mitarbeiter heimlich von Detektiven ausspähen ließ. Weitere Infos: welt.de
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