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Nachrichten für Datenschutzbeauftragte
(29.07.2009) • Die sozialen Netzwerke im Internet wie MySpace, Facebook oder Xing geraten immer mehr unter Druck, den Datenschutz stärker zu beachten. Dabei gibt es nun zum Teil Erfolge. Vor zwei Wochen hatte die Verbraucherzentrale Bundesverband Unterlassungsverfahren gegen viele Unternehmen eingeleitet, um sie zu besserem Verbraucher und Datenschutz zu bewegen. Das Karriere-Portal Xing kündigte darauf schnelle Veränderungen an. So würden zum Beispiel Forenbeiträge von Ex-Mitgliedern sofort gelöscht. Nun wurde bekannt, dass sich StudiVZ um das Datenschutz-Gütesiegel des Landesdatenschutzzentrums Schleswig-Holstein und des TÜV Süd bemühen wird. Damit setzt sich der Datenschutz im Internet immer stärker durch – sowohl von Anbieter- als auch von Nutzerseite. Gerade die Nutzer sozialer Netzwerke legten mehr Wert auf ihre Privatsphäre als vielfach angenommen, belegt nun eine Studie der Humboldt-Universität zu Berlin. Datenschutz sein ein „absolut präsenter“ und „gelebter“ Bestandteil aller Plattformaktivitäten. Die Nutzer überlegten sich sehr genau, was sie von sich preisgeben sagen. „Man sagt zwar die Wahrheit, aber man sagt noch lange nicht alles,“ beschreibt Sarah Spiekermann, Ko‐Autorin der Studien. „Unsere Studien zeigen, dass Nutzer gezielt weniger von sich veröffentlichen, wenn sie Privacy‐Bedenken gegenüber dem Provider und kommerziellen Dritten haben.“ Die Umfrage fand am Institut für Wirtschaftsinformatik unter mehr als 250 Nutzern von Facebook Deutschland und studiVZ statt. Infos:
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